Finanzminister Görke übergibt per Urkunde den See an Bürgermeisterin Kerstin Hoppe. (Foto: MdF/Mattern)

Caputher See in kommunale Hände übergeben

Finanzminister Christian Görke übergibt den See per Urkunde an Bürgermeisterin Kerstin Hoppe

Bran­den­burgs Finanz­mi­nis­ter Chris­ti­an Gör­ke hat am Don­ners­tag sym­bo­lisch den Capu­ther See an Kers­tin Hop­pe, die Bür­ger­meis­te­rin der Gemein­de Schwie­low­see, über­ge­ben. Er hat eine Gesamt­flä­che von rund 55 Hekt­ar zuzüg­lich rund 10 Hekt­ar Umland­flä­che und Wald. Der Capu­ther See ist Teil eines ers­ten Seen­pa­kets mit einer Gesamt­flä­che von 3.135 Hekt­ar Was­ser­flä­che, wel­ches das Land Bran­den­burg vom Bund zurück­ge­kauft hat.

Nach jah­re­lan­gen Dis­kus­sio­nen über die mög­li­che Pri­va­ti­sie­rung von Gewäs­sern hat sich das Land Bran­den­burg mit dem Bund inzwi­schen auf den Kauf von 116 Seen für ins­ge­samt 5,46 Mil­lio­nen Euro (ers­tes und zwei­tes Seen­pa­ket) geei­nigt, um deren öffent­li­chen Zugang zu sichern. Die­se Seen über­trägt das Land Bran­den­burg nun unent­gelt­lich an die jewei­li­gen Kom­mu­nen vor Ort, wei­te­re Seen wer­den der Landes­natur­schutz­flächen­verwaltung und der Lan­des­forst­ver­wal­tung zuge­ord­net. Inzwi­schen ver­han­delt das Land mit dem Bund über das drit­te und vier­te Seen­pa­ket.